Auf der Bühne
Die Songansicht ist für die Bühne gebaut: hoher Kontrast, grosse Touch-Flächen und Navigation, die blind funktioniert.
Der Song-Header
Der Header zeigt den Songtitel mit Badges für Tonart, Capo, Takt, Tempo und Original-Tonart. Ein Tipp auf ein Badge bringt dich an die richtige Stelle: Tonart und Capo öffnen die Steuerungen weiter unten, die übrigen öffnen den Editor auf diesem Feld. Siehe Songs bearbeiten.
Der Bildschirm bleibt an, während du die App nutzt, dein Songblatt wird also nie mitten im Song dunkel. Das ist eine Einstellung und kein festes Verhalten. Sie ist standardmässig aktiv und lässt sich unter Einstellungen, Auftritt ausschalten, siehe Einstellungen.
Die Aktionsleiste
Die Aktionsleiste ist der Streifen mit Symbolen oben rechts am Songblatt. Eingeklappt zeigt sie nur Symbole, und der Umschalter an ihrem Fuss klappt sie zu beschrifteten Zeilen auf.
Die obersten zwei Zeilen sind immer da und nennen den nächsten und den vorherigen Eintrag, du siehst also, was kommt, ohne den Song zu verlassen. Unter dem Umschalter stehen die Werkzeuge: Bearbeiten, Transponieren, Capo, Capo zeigen, Zoom und Export.
Transponieren und Capo brauchen eine Tonart im Song. Ohne eine sind sie ausgegraut und sagen das, weil es nichts gibt, wovon transponiert werden könnte.
Transponieren
Das Transponier-Rad ändert die Tonart des Songs. Die Akkorde werden mit der korrekten Schreibweise für die Zieltonart neu geschrieben, Bs in B-Tonarten und Kreuze in Kreuz-Tonarten, und das Tonart-Badge wird aktualisiert. Transponieren ändert den Song selbst, die neue Tonart gilt also auf allen deinen Geräten und in jedem Export. Das Original-Tonart-Badge zeigt weiterhin die veröffentlichte Tonart.
Capo
Das Capo-Rad setzt deinen persönlichen Capo-Bund. Es zeigt für jeden Bund die Griffbild-Tonart, du kannst also den Bund wählen, der dir die Griffe gibt, die dir liegen, zum Beispiel in G-Griffen spielen mit Capo für einen Song in B.
Der Capo ist persönlich und ändert den Song nicht. In eine exportierte ChordPro-Datei kommt er nie, ein weitergegebener Song bleibt also so, wie er geschrieben steht. Ein PDF kannst du dagegen auf Wunsch für deinen Capo drucken, siehe Import und Export.
Capo zeigen in der Aktionsleiste ist etwas anderes, als einen Capo zu setzen. Den Capo zu setzen sagt, an welchem Bund du spielst. Capo zeigen entscheidet, ob du ihn siehst. Ist es aktiv, stellt das Songblatt die Akkorde für deine Griffbilder transponiert dar und der Header zeigt ein goldiges Capo-Badge. Schaltest du es aus, liest du wieder die geschriebenen Akkorde, während deine Capo-Einstellung unberührt bleibt und wartet. Der Schalter gilt pro Gerät, dein Tablet kann also Capo-Akkorde zeigen, während dein Laptop die geschriebenen zeigt.
Zoom
Der Zoom gilt pro Gerät und wird gemerkt, ein Song öffnet sich also in der Grösse, in der du ihn auf diesem Bildschirm verlassen hast. Er wird nicht pro Song gespeichert.
Vier Wege, ihn zu ändern:
- Zwei Finger auf einem Touchscreen oder einem Trackpad.
- Ctrl oder Cmd mit dem Mausrad am Computer.
- Das Zoom-Rad in der Aktionsleiste.
- Zurücksetzen, das die Leiste bei offenem Zoom-Rad anbietet, geht zurück auf die eingepasste Grösse.
Ein Doppeltipp auf das Songblatt ist kein Zoom. Er öffnet den Editor bei der angetippten Zeile.
Lange Zeilen scrollen horizontal, statt unvorhersehbar umzubrechen.
Seiten statt einem langen Scroll
Im Zoom-Bedienfeld sitzt auch der Schalter zwischen Scrollen und Seiten. Auf Seiten wird der Song in Spalten gesetzt und in Seiten geteilt, die genau so hoch sind wie dein Bildschirm, der Scroll rastet also ein und ein Fusspedal blättert eine Seite pro Tritt. Beim Einschalten wählt die App eine lesbare Grösse mit möglichst wenigen Seiten und merkt sie sich pro Gerät.
Seiten brauchen Platz für mindestens zwei Spalten. Zoomst du darüber hinaus, geht der Song zurück in den Scroll, während der Schalter weiterhin auf Seiten steht und dir sagt, dass du herauszoomen sollst. Zoomst du wieder heraus, kommen die Seiten dort zurück, wo du warst. Ein Smartphone ist hochkant zu schmal für Seiten, quer nicht.
Ein Gerät mit Platz für Spalten öffnet seinen ersten Song auf Seiten, danach ändert nur der Schalter den Modus. Zoomen, ein Fenster verkleinern und ein Tablet drehen lassen ihn unberührt, und Zurücksetzen wählt eine frische Grösse für den Platz, den du gerade hast.
Zwischen Songs wechseln
Wische nach links oder rechts, um zum nächsten oder vorherigen Song zu wechseln. Die Reihenfolge folgt der aktiven Setlist, wenn eine ausgewählt ist, sonst der Reihenfolge des aktuellen Ordners oder der Bibliothek. Mit aktiver Setlist gehst du auch durch ihre Trennelemente, eine Begrüssung oder eine Pause ist also ein Eintrag wie jeder andere. Siehe Setlists.
Ab Tabletgrösse kannst du die Ablaufreihenfolge mit dem Setlist-Navigator neben dem Song behalten und direkt zu jedem Eintrag springen.
Fusspedale und Tastaturen
Die Songansicht reagiert auf Tastatureingaben. Jedes Bluetooth-Umblätterpedal, das sich als Tastatur verhält, funktioniert damit ohne Konfiguration. Das deckt AirTurn, PageFlip, Donner und die meisten generischen Pedale ab.
| Tasten | Aktion |
|---|---|
| Pfeil nach unten, Page Down, Leertaste | Vorwärts scrollen, am Ende des Songs weiter zum nächsten Song |
| Pfeil nach oben, Page Up, Shift und Leertaste | Rückwärts scrollen, ganz oben zurück zum vorherigen Song |
| Pfeil nach rechts | Zum nächsten Song springen |
| Pfeil nach links | Zum vorherigen Song springen |
Die Vorwärts-Tasten scrollen mit einer weichen Animation etwa 80 Prozent eines Bildschirms und wechseln zum nächsten Song, sobald der Song zu Ende ist. Ein einziger Pedaldruck bringt dich so durch einen langen Song und blättert am Ende automatisch weiter.